16
November
2020

Qualitätsrichtlinie umgesetzt: mobiNote sorgt am Klinikum Bayreuth für eine bessere Schmerztherapie

Eine neue Qualitätsrichtlinie verpflichtet Krankenhäuser zu höheren Standards bei der Versorgung von postoperativen Schmerzen. Das Klinikum Bayreuth setzt dafür auf die Software mobiNote.

In vielen Krankenhäusern werden Schmerzen immer noch unzureichend dokumentiert. Sogar die Zettel-und-Stift-Methode ist in einigen Einrichtungen noch im Einsatz. Bald werden fehleranfällige Herangehensweisen wie diese gemäß einer verbindlichen Qualitätsmanagement-Richtlinie nicht mehr möglich sein. Das Klinikum Bayreuth hat schon im Sommer die neue Software mobiNote eingeführt, denn nach der Richtlinie könnten auch bestehende Softwarelösungen ungenügend sein. Krankenhäuser müssen also umdenken und, wie in Bayreuth, ein besseres Schmerzmanagement etablieren.

Genau darauf zielt die neue Richtlinie ab, die etwa Standards bei der Schmerzerfassung fordert. Die Einschätzung des individuellen Schmerzlevels muss für jeden Patienten auf Grundlage eines wissenschaftlich fundierten Fragebogens erfolgen. Außerdem muss das Schmerzmanagement in Zukunft bürokratiearm konzipiert sein. Messwerte sollten also bestenfalls nur einmal digital dokumentiert und dann über eine sichere Schnittstelle in andere wichtige Systeme übermittelt werden. So dient die Schmerzerfassung etwa der Qualitätssicherung und dem Controlling im Krankenhaus.

Diese Anforderungen erfüllt für das Klinikum Bayreuth die Software mobiNote. Der Akutschmerzdienst setzt die browserbasierte Anwendung auf Tablets ein und hat so bei Bedarf stets Zugriff auf verschiedene validierte Fragebögen zur Schmerzerfassung. Zusätzlich sind weitere Fragebögen, zum Beispiel eigens erstellte Patientenumfragen möglich, sodass die Software auch jenseits des Schmerzmanagements Nutzen stiftet. Alle Ergebnisse werden in einer digitalen Akte synchronisiert, die über eine Schnittstelle mit Krankenhausinformationssystemen und anderen Anwendungen verbunden ist.

Im Klinikum Bayreuth werden jährlich etwa 14.000 operative Eingriffe unter Narkose durchgeführt. Entsprechend hoch ist der Bedarf nach einem gut organisierten Schmerzmanagement. Dafür sorgen Prof. Dr. med. Jörg Reutershan und sein Team vom Schmerzdienst des Klinikums Bayreuth mithilfe der smarten Software: „Mit mobiNote haben wir immer handfeste Daten, mit denen wir für jeden einzelnen Patienten das bestmögliche Schmerzmanagement finden. Die neue Qualitätsrichtlinie haben wir damit schon längst umgesetzt.“

20
July
2020

Neue App schafft eine verlässliche mobile Dokumentation im Krankenhaus

Die mobile Anwendung mobiNote digitalisiert und erleichtert den Arbeitsalltag von Schmerzdiensten und Physiotherapeuten im Krankenhaus. Dank flexibler Technologie ist die App an unterschiedlichste IT-Infrastrukturen anpassbar.

Mit einer neuen Webanwendung will die Bochumer smart-Q Softwaresysteme GmbH die Schmerzdokumentation in Krankenhäusern näher an die aktuellen Bedürfnisse einer mobilen Dokumentation heranbringen. Die Software mobiNote ersetzt die analoge Dokumentation auf Papierbögen und erlaubt ein gemeinsames Arbeiten auch dann, wenn eine flächendeckende WLAN-Abdeckung fehlt. Die Software ist zunächst für Schmerzdienste konzipiert, später sollen damit allerdings auch Physiotherapeuten und andere Teams besser zusammenarbeiten.

Mit welchem Endgerät die Schmerzdienste ausgestattet sind, ist dabei unerheblich, denn mobiNote funktioniert plattformunabhängig und ist somit auf allen Smartphones, Tablets oder Laptops einsatzbereit. Die Daten werden dabei zunächst auf dem benutzten Endgerät gespeichert. Sobald eine Internetverbindung besteht, beginnt die automatische Synchronisation mit dem Krankenhaus-Server. Dadurch kann die Software auch in Krankenhäusern ohne flächendeckende WLAN-Abdeckung eingesetzt werden.

Trotz der Offlinefähigkeit erhalten alle Teamkollegen zeitnah Zugriff auf die Daten. Welche Informationen die App anzeigt, kann jederzeit eingestellt und an den Bedarf verschiedener Nutzer angepasst werden. Pain Nurses könnten etwa direkt auf Schmerzfragebögen zugreifen, während Stationsärzte in einem Visitenmodul Checklisten für den Besuch am Bett hinterlegen. Damit ist die Software auch ein hilfreiches Tool im Qualitätsmanagement.

„Obwohl die Dokumentation zu den Kernprozessen der Krankenpflege zählt, ist bei der Umsetzung in vielen Krankenhäusern noch Luft nach oben“, erklärt Daniel Zenz, Geschäftsführer der smart-Q Softwaresysteme GmbH. „Wir wollen beweisen, dass eine effiziente digitale Schmerzdokumentation in jedem Krankenhaus möglich ist – weitestgehend unabhängig von der Infrastruktur vor Ort.“

Ein erstes Krankenhaus setzt mobiNote bereits ein. Dabei handelt es sich um einen süddeutschen Maximalversorger. Ein flexibles Lizenzmodell sorgt dafür, dass die Lösung aber auch in kleineren Einrichtungen Anwendung finden kann.

20
April
2020

Umfrage-Software warnt Krankenhäuser und Pflegeheime vor möglichen Covid-19-Fällen in der Belegschaft

Mithilfe der neuen Umfrage-Software teamPolly erhalten Krankenhäuser und Pflegeheime ein Echtzeit-Lagebild über Covid-19-Symptome in der Belegschaft. Die Software steht ab sofort bundesweit für den Einsatz in Kliniken, Pflegeheimen und Unternehmen zur Verfügung.

Zunehmend steigen die Coronavirus-Infektionen unter Ärzten und Pflegekräften. Die größte Gefahr ist eine unerkannte Ausbreitung in kritischen Bereichen. Deshalb hat die Bochumer smart-Q Softwaresysteme GmbH mit teamPolly ein neues Tool entwickelt, das Krankenhäuser und Pflegeheime frühzeitig vor möglichen Infektionen in der Belegschaft warnt. Über Ostern wurde die Software in einem Krankenhaus-Verbund in NRW vorgestellt. Jetzt können Einrichtungen und Unternehmen teamPolly bundesweit einsetzen.

Im Fokus der neuen Software steht die regelmäßige Abfrage von Covid-19-Symptomen in der Belegschaft. Mitarbeiter können die Umfragen jederzeit am Smartphone, Tablet oder PC beantworten. Alle erhobenen Daten werden pseudonymisiert und zur Auswertung in Übersichten zusammengetragen. Dabei kommt der offizielle Algorithmus der Charité zum Einsatz, der das Infektionsrisiko in fünf Risikostufen einteilt. Mögliche Verbreitungswellen des Virus werden so für Betriebsärzte und Personalverantwortliche frühzeitig erkennbar. Gleichzeitig werden Personalengpässe planbar und die Auswirkung von Gegenmaßnahmen messbar. Ein regelmäßiger Umfrage-Turnus sorgt für ein kontinuierliches Echtzeit-Lagebild.

Die Idee für teamPolly entstand Anfang April nachdem mehrere Kliniken den Bedarf an einer Umfrage-Software erkannt und smart-Q mit der Entwicklung beauftragt haben. Von der ersten Anfrage bis zur Fertigstellung von teamPolly vergingen weniger als zwei Wochen, denn das Team von smart-Q entwickelt bereits seit Jahren Umfrage-Tools für Medizin, Forschung und Pflege. Dazu zählt etwa die Software studyPool, die bei klinischen Studien und Patientenbefragungen zum Einsatz kommt.

„Die unerkannte Ausbreitung von Covid-19 stellt ein erhebliches Risiko für die Versorgungs-sicherheit dar“, erklärt Daniel Zenz, Geschäftsführer von smart-Q. „Deshalb gilt es, Warnzeichen frühzeitig und systematisch zu erfassen. Dafür haben wir eine unkomplizierte Lösung auf die Beine gestellt, die wir jetzt in möglichst vielen Einrichtungen ausrollen.“

Weitere digitale Fragebögen, etwa zum Stresslevel der Beschäftigten, machen die Software über die Pandemie hinaus zu einem hilfreichen Werkzeug im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Auch eigene Umfragen sind möglich. Organisationen, die jetzt an teamPolly interessiert sind, können sich an teampolly@smart-q.de wenden.

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03
February
2020

Projekt INGE entwickelt digitalen Assistenten für die ambulante Pflegeberatung

Im Januar startete das dreijährige Projekt INGE, das eine bessere sektorübergreifende Versorgung in der häuslichen Pflege ermöglichen soll. In dem Projekt entsteht ein digitaler Assistent für die ambulante Pflegeberatung. INGE wird vom Land Nordrhein-Westfalen mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert.

In der häuslichen Pflege werden Informationen zum Pflegeverlauf oft nur auf Papier festgehalten. Das Weiterleiten der Informationen über einzelne Anbieter und Sektorengrenzen hinweg ist damit fast unmöglich, ebenso wie eine individuelle und proaktive Pflegeplanung. Dieses Problem will ein Konsortium aus fünf Projektpartnern nun mithilfe einer neuen Serviceplattform lösen. Das Projekt „INGE integrate4care – digitale INtegrierte GEsundheits- und Pflegeversorgung mit IT-gestütztem Pflegeberatungsbesuch“, wird mit 1,1 Millionen Euro aus dem Leitmarktwettbewerb Gesundheit.NRW gefördert. Die Förderung wird von der Europäischen Union kofinanziert.

Bis Ende 2022 entsteht in dem Projekt eine neue Plattform für Pflegedienste, deren Kernstück ein digitaler Assistent für die ambulante Pflegeberatung ist. Mit dem Assistenten können Pflegekräfte die Pflegesituation strukturiert erfassen und geeignete Hilfeleistungen ermitteln. Dabei können wissenschaftlich anerkannte Assessments wie das Neue Begutachtungsassessment (NBA) aber auch individuelle Fragebögen zum Einsatz kommen.

Das Ergebnis der Beratung ist eine Pflegeplanung, die in Form eines elektronischen Pflegeberichts anderen Mitversorgenden, etwa Angehörigen oder Hausärzten, zur Verfügung gestellt werden kann. Über eine Schnittstelle kann der elektronische Pflegebericht auch direkt in Krankenhausinformationssysteme (KIS) und Praxisverwaltungssoftware (PVS) übertragen werden. Verantwortlich für die Entwicklung des digitalen Assistenten ist die Bochumer smart-Q Softwaresysteme GmbH, die auf Anwendungen für Pflegedienste spezialisiert ist und Vorkenntnisse aus früheren Modellprojekten einbringen kann.

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) erweitert INGE um ein selbstlernendes Frühwarnsystem. Der Algorithmus erkennt Trends in der Pflegedokumentation und kann darauf aufbauend frühzeitig Präventivmaßnahmen vorschlagen.

Bevor die Arbeit an der Plattform beginnt, sind zunächst mehrere Workshops mit Fokusgruppen vorgesehen. Sie sollen gewährleisten, dass INGE mit einem möglichst hohen praktischen Nutzen konzeptioniert wird. Der erste Workshop findet im März statt.

Über INGE

Das auf drei Jahre angelegte Projekt „INGE integrate4care“ wird mit rund 1,1 Millionen Euro vom Land NRW sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Hinter dem Projekt stehen folgende Konsortialpartner: gewi-Institut für Gesundheitswirtschaft e.V.; smart-Q Softwaresysteme GmbH; Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT); Hauspflegeverein Solingen e.V.

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15
January
2020

App-gestützte Schmerztherapie APPLAUS gewinnt den Telemedizinpreis 2020

Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin e.V. (DGTelemed) hat das Projekt APPLAUS am Dienstag, 14. Januar 2020, mit dem 1. Platz des Telemedizinpreises 2020 ausgezeichnet. Bei APPLAUS erhalten junge Erwachsene eine App-gestützte Schmerztherapie. Das Kernstück des Projekts ist die Digitale Gesundheitsanwendung (DiGa) paiN-T der smart-Q Softwaresysteme GmbH.

Junge Erwachsene, die unter chronischen Schmerzen leiden, werden wegen ihres Alters in zahlreichen Therapieprogrammen nicht berücksichtigt. Dabei sind chronische Schmerzen, die nicht angemessen therapiert werden, gerade in dieser Lebensphase mit langfristigen Konsequenzen verbunden. Deshalb haben die Projektpartner hinter APPLAUS eine neue App-basierte Schmerztherapie entwickelt, die auf die Bedürfnisse junger Erwachsener im Alter von 18 bis 25 Jahren zugeschnitten ist. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Digitale Gesundheitsanwendung (DiGa) paiN-T, die während der Therapie und in der Nachsorge zum Einsatz kommt. Auch die Evaluation des Projekts erfolgt digital.

Mit diesem Konzept konnte APPLAUS im Rennen um den Telemedizinpreis nun eine Fachjury und die Besucher des 10. Nationalen Fachkongresses Telemedizin überzeugen. Letztere stimmten bei einem Live-Voting über eine Vorauswahl der Jury ab und wählten dabei APPLAUS auf den ersten Platz. Zuvor präsentierten die Bewerber ihre Projekte im Rahmen einer Poster-Ausstellung und eines Science Slams.

Die digitalen Anwendungen in APPLAUS wurden von der smart-Q Softwaresysteme GmbH aus Bochum entwickelt. Das Softwareunternehmen ist auf besondere Einsatzgebiete im Bereich Medizin und Pflege spezialisiert und engagiert sich aktiv in mehreren innovativen Gesundheitsprojekten. Gründer und Geschäftsführer Daniel Zenz nahm den Telemedizinpreis 2020 in Berlin entgegen. Er erklärt: „Im Projekt APPLAUS wollen wir die Schmerztherapie direkt in die Lebenswelt junger Erwachsener einbetten. Die App paiN-T ist deshalb in Form und Funktion genau an die speziellen Bedürfnisse von jungen Schmerzpatienten angepasst. Damit füllen wir eine echte Versorgungslücke. Als Digitale Gesundheitsanwendung ist paiN-T außerdem ein aussichtsreicher Kandidat für die von der Politik angestrebte App auf Rezept.“

Das Projekt APPLAUS erhält im Rahmen des Leitmarktwettbewerbs Gesundheit.NRW finanzielle Unterstützung des Landes NRW sowie der Europäischen Union. Das Deutsche Kinderschmerzzentrum ist Konsortialpartner von APPLAUS.

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11
November
2019

Förderprojekt ELSA-PP verbessert Datenflüsse in der Palliativversorgung von Kindern

Bei ELSA-PP suchen drei Kooperationspartner nach Lösungen für eine sektorenübergreifende Kommunikation in der pädiatrischen Palliativversorgung. Während der dreijährigen Laufzeit des Projekts entstehen eine elektronische Fallakte, eine wissenschaftliche Studie sowie ein Handbuch. ELSA-PP wird durch das Land NRW und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 1,36 Millionen Euro gefördert.

Derzeit kommunizieren ambulante und stationäre Versorger in der pädiatrischen Palliativversorgung meist analog. Die Informationsflüsse sind daher verzögert und fehleranfällig. Etablierte Aktensysteme, die dieses Problem lösen, existieren bislang nicht. Im Projekt ELSA-PP wollen die Universität Witten/Herdecke, die PedScience Vestische Forschungs-gGmbH sowie die smart-Q Softwaresysteme GmbH diese Lücke schließen. In dem Projekt entsteht eine neue Fallakte, die von den Versorgern der pädiatrischen Palliativversorgung professions‐ und sektorenübergreifend eingesetzt werden kann.

Das Projekt wird über eine Laufzeit von drei Jahren mit 1,36 Millionen Euro aus dem Leitmarktwettbewerb Gesundheit.NRW gefördert. Die Förderung wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Federführend bei der Entwicklung der neuen Fallakte ist die smart-Q Softwaresysteme GmbH aus Bochum. Geschäftsführer Daniel Zenz entwickelt mit seinem Team seit 2010 Dokumentationssoftware für das Gesundheitswesen. „Was diese neue Fallakte neben ihrem fachlichen Fokus auszeichnet, ist ihre Fähigkeit, nahtlos die Sektoren der Versorgung zu verbinden“, erklärt Zenz. „Die Interoperabilität der Software ist für ELSA-PP besonders entscheidend, weil die Palliativversorgung von Kindern nur dann funktioniert, wenn ambulante und stationäre Versorger reibungslos miteinander kommunizieren.“

Ab 2021 werden die SAPV-Teams Bielefeld und Münster die neue Fallakte in der Praxis erproben. Die Universität Witten/Herdecke, sowie die PedScience Vestische Forschungs-gGmbH begleiten den erstmaligen Einsatz mit einer wissenschaftlichen Evaluation und erstellen ein Handbuch, das die zukünftige Entwicklung weiterer Aktensysteme in der pädiatrischen Palliativversorgung erleichtern soll.

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04
March
2019

ISPC nominiert für den Digitalen Gesundheitspreis 2019!

Wir sind stolz als Shortlist Kandidat für den Digitalen Gesundheitspreis 2019 nominiert worden zu sein. Nun heißt es Daumen drücken für die Preisverleihung am 20.03.

Link

27
February
2019

Erfolg in zwei Pilotprojekten: Digitale Dokumentation verbessert die Pflege von Beatmungspatienten

In einem klinischen und einem außerklinischen Feldversuch hat die Dokumentations- und Kommunikationssoftware eVent@home ihre Tauglichkeit unter Beweis gestellt. Beide Projekte mit Beatmungspatienten werden am 28. Februar 2019 abgeschlossen. Evaluationsergebnisse belegen den Mehrwert für Anwender und Patienten.

Intersektorale Zusammenarbeit und zunehmend komplexe Abläufe sind in der Pflege von Beatmungspatienten Alltag. Zur besseren Versorgung dieser Patientengruppe wurde im Projekt eVent@home, das Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhält, erstmals die gleichnamige Dokumentations- und Kommunikationssoftware eingesetzt. eVent@home dokumentiert Informationen über die Behandlung, Medikation sowie Vitalparameter von Beatmungspatienten und überträgt diese anhand einer standardisierten Schnittstelle in Echtzeit an interoperable E-Health-Systeme. Dafür wurde in Kooperation mit HL7 Deutschland, der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für außerklinische Beatmung (DIGAB) und dem Deutschen Institut für Normung (DIN) eigens ein neuer Standard entwickelt. Vier ambulante Intensivpflegedienste waren in das Pilotprojekt eingebunden, das am 28. Februar 2019 nach dreijähriger Laufzeit endet.

Mit digitalisierten Patientendaten konnten die Pflegedienste innerhalb des Projekts effizienter arbeiten als eine Kontrollgruppe mit herkömmlicher Dokumentation. Das bestätigt die wissenschaftliche Auswertung durch das Competence Center eHealth der Hochschule Niederrhein. Trotz des Schulungsaufwandes sparten die Pflegedienste mit eVent@home Kosten in dreifacher Höhe des Aufwandes. Gleichzeitig führte die Zeitersparnis bei der Dokumentation zu einer höheren Zufriedenheit der betroffenen Pflegekräfte und Patienten.

Im klinischen Umfeld hat eVent@home ebenfalls einen ersten Praxistest absolviert. Ein Krankenhaus in Nordrhein-Westfalen hat die Software stationär erprobt. Das Feedback dient nun der Weiterentwicklung. Weitere Testläufe sind bereits in Planung.

Daniel Zenz, Geschäftsführer der smart-Q Softwaresysteme GmbH, erklärt: „Unsere aktuellen Versuchsergebnisse sprechen für den wertvollen Beitrag, den moderne E-Health-Software in komplexen und interdisziplinären Einsatzfeldern leisten kann. Mit eVent@home gehen wir einen wichtigen ersten Schritt, um dieses Potenzial in der Beatmungsmedizin zu erschließen.“

Daniel Zenz, Geschäftsführer der smart-Q Softwaresysteme GmbH, erklärt: „Unsere aktuellen Versuchsergebnisse sprechen für den wertvollen Beitrag, den moderne E-Health-Software in komplexen und interdisziplinären Einsatzfeldern leisten kann. Mit eVent@home gehen wir einen wichtigen ersten Schritt, um dieses Potenzial in der Beatmungsmedizin zu erschließen.“

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26
September
2018

Schmerz lass nach – Hilfe per App

Unsere painApp plus bei der Diakonie Düsseldorf im Radio.

Quelle: augenblickmalonline.de

“Mithilfe einer App können Seniorinnen und Senioren direkt am Tablet ihren Schmerzzustand entweder selbst oder mithilfe von Pflegekräften dokumentieren. Und nicht nur das: Die Daten werden direkt an den behandelnden Hausarzt übermittelt, der die Behandlung dann anpassen kann.”