26
September
2022

„Kinder sicher im Straßenverkehr“-

Anton Ampel, Kim & Luis sind wieder unterwegs!

Auch in diesem Jahr haben wir das Mal- und Arbeitsbuch für die Radfahrausbildung einiger 3. und 4. Klassen gesponsert.

Wir wünschen allen jungen Verkehrsteilnehmer:innen viel Erfolg bei der Ausbildung und immer eine sichere Fahrt!

09
August
2022

Tief im Westen: wir sind BOKENNER!

Der BOKENNER Klub hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Nachwuchs des VfL Bochum 1848 im Rahmen eines Talentwerks zu fördern.
Wir sind stolz, nicht nur diese Top-Talente in der Bundesligasaison 2022/2023 zu unterstützen, sondern auch die Profis des VfL Bochum 1848 als BOKENNER Legende Partner anfeuern zu dürfen!
Als Bochumer Unternehmen ist es uns eine besondere Freude „anne Castroper“ dabei zu sein und mitfiebern zu können.
Auf eine tolle Saison und: Glück auf!

10
Mai
2022

Vom „paperless Office“ zum „paperless Homeoffice“

Die letzten Jahre haben gezeigt, wie wichtig es ist, dass der Arbeitsalltag sich so mobil wie möglich präsentiert.
Dokumentationen auf Papier und Schränke voller Handakten erschweren das Homeoffice und bremsen die Produktivität.
Schon vor Beginn der Pandemie haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Softwarelösungen zu entwickeln, die ein vernetztes Arbeiten jederzeit und von überall aus möglich machen. Die Dokumentation in der medizinischen Versorgung von Palliativpatient:innen, eine bessere Begleitung von Schmerzpatient:innen oder die Unterstützung kooperierender Mitglieder von Ethikkommissionen und Schlichtungsstellen sind dabei nur Teilbereiche, in denen digitale Aktensysteme nicht nur Zeit und Geld sparen, sondern auch die Zukunft abbilden.
Unsere Softwareprodukte sind dabei individuell anpassbar und auf verschiedene Bedürfnisse abgestimmt, so dass „paperless (Home)Office“ optimal gelingen kann.
Am Beispiel unserer Software „ethikPool“ haben wir sehen können, wie erfolgreich dies gelungen ist. Uns haben zahlreiche Rückmeldungen von Anwender:innen verschiedener Ethikkommissionen in den vergangenen Monaten erreicht, die nur durch das Nutzen von „ethikPool“ in der Covid-19-Krise handlungsfähig geblieben sind.
Die Einrichtung der Software, zugeschnitten auf die jeweiligen Anforderungen des Kunden, erfolgt bei enger Zusammenarbeit mit der vor Ort zuständigen IT-Abteilung innerhalb kürzester Zeit. Und auch Änderungswünschen oder anderen Anpassungen versuchen wir in Rekordtempo nachzukommen.
Die Zahl der „ethikPool“- Anwender:innen wächst stetig und der Funktionsumfang von „ethikPool“ wächst gleich mit!

01
April
2022

Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Bochum e.V. fördert gesunde Ernährung und Fitness für Kinder

Wir machen mit!

Agi möchte zum Schnellimbiss, doch seine Freunde wollen lieber ein Picknick machen. Eine tolle Idee, findet auch Agi. Was so spielerisch und einfach in einem Malbuch erzählt wird, hat einen ernsten Hintergrund: etwa 20 Prozent der Kinder in Deutschland sind mittlerweile zu dick. Um dem entgegenzuwirken hat der Deutsche Kinderschutzbund gemeinsam mit Ernährungsberatern und der Detmolder Verlagsgruppe KIM ein kindgerechtes Mal- und Arbeitsbuch entwickelt. Es vermittelt Vor- und Grundschulkindern spielerisch die Lust an gesunder Ernährung und Bewegung. Wir finden: Das ist eine gute Sache!

Deshalb unterstützen wir das Projekt
Auf 36 Seiten erzählen kleine Episoden die Geschichten von dem Frosch Agi und den Kindern Max und Paula. Sie kochen und spielen gemeinsam und zeigen, wie lecker Obst und Gemüse sein können – und wann man auch mal naschen darf. Viele auszumalende Motive vertiefen richtiges Ernährungserhalten und den Spaß an Bewegung; sie regen zum einkaufen, kochen und mitmachen an.
Mithilfe der Unterstützung vieler örtlicher Unternehmen werden die Mal- und Arbeitsbücher kostenlos an den Deutschen Kinderschutzbund Ortsverband Bochum e.V. übergeben und künftig im Unterricht eingesetzt. Ein Engagement, dem wir uns sehr gerne anschließen.

Bildnachweis: Abb. Buch @ Verlagsgruppe KIM

08
Februar
2022

Veranstaltungs-Management goes Hybrid

Die Pandemie hat unser bisheriges Konzept der medizinischen Fortbildungen auf eine harte Belastungsprobe gestellt. Doch Aufgeben war keine Option, also musste ein Umdenken stattfinden.
Mittlerweile gelingt es uns durch die Erfahrung der letzten Jahre, sowohl die Int. Sylter Palliativtage als auch die Int. Sylter Woche der Anästhesie in verschiedenen Szenarien durchführen zu können.


Wir blicken zurück auf erfolgreiche rein virtuelle Kongresse und auch auf Hybrid-Veranstaltungen, die jeweils großen Anklang bei den Teilnehmer:innen gefunden haben.
Unsere Veranstaltungsmanagement-Software „Conventoo“ und die dazugehörige App haben wir dafür einem Make-over unterzogen.
Neben der ständig aktualisierten Übersicht von Vortrags- und Workshopzeiten und anschließender Evaluationsaufforderung durch push-Notifications ist auch das Kundenkonto um viele Funktionen rund um die Themen Teilnahmebescheinigung/Fortbildungspunkte und Dokumenten-Upload (Ermäßigungsnachweise, Impfzertifikate etc.) für die Teilnehmer:innen ergänzt worden.
Livestreams inklusive interaktiver Live-Voting-Plattform sind ebenso abrufbar wie on-demand-streams im Anschluss an die Kongresse. Alles gesichert durch personalisierte Zugangsbereiche auf der jeweiligen Homepage.
Die Tools zur Planung von Referentenanreise, Vortrags- und Workshopreihenfolge sowie einer Industrieausstellung runden das Angebot für eine gelingende Veranstaltungsorganisation ab.
Ob vor Ort, online live zugeschaltet oder als on-demand-Stream: medizinische Fortbildungen können auf vielfältige Weise organisiert werden und stattfinden- wir machen dies möglich!

16
November
2020

Qualitätsrichtlinie umgesetzt: mobiNote sorgt am Klinikum Bayreuth für eine bessere Schmerztherapie

Eine neue Qualitätsrichtlinie verpflichtet Krankenhäuser zu höheren Standards bei der Versorgung von postoperativen Schmerzen. Das Klinikum Bayreuth setzt dafür auf die Software mobiNote.

In vielen Krankenhäusern werden Schmerzen immer noch unzureichend dokumentiert. Sogar die Zettel-und-Stift-Methode ist in einigen Einrichtungen noch im Einsatz. Bald werden fehleranfällige Herangehensweisen wie diese gemäß einer verbindlichen Qualitätsmanagement-Richtlinie nicht mehr möglich sein. Das Klinikum Bayreuth hat schon im Sommer die neue Software mobiNote eingeführt, denn nach der Richtlinie könnten auch bestehende Softwarelösungen ungenügend sein. Krankenhäuser müssen also umdenken und, wie in Bayreuth, ein besseres Schmerzmanagement etablieren.

Genau darauf zielt die neue Richtlinie ab, die etwa Standards bei der Schmerzerfassung fordert. Die Einschätzung des individuellen Schmerzlevels muss für jeden Patienten auf Grundlage eines wissenschaftlich fundierten Fragebogens erfolgen. Außerdem muss das Schmerzmanagement in Zukunft bürokratiearm konzipiert sein. Messwerte sollten also bestenfalls nur einmal digital dokumentiert und dann über eine sichere Schnittstelle in andere wichtige Systeme übermittelt werden. So dient die Schmerzerfassung etwa der Qualitätssicherung und dem Controlling im Krankenhaus.

Diese Anforderungen erfüllt für das Klinikum Bayreuth die Software mobiNote. Der Akutschmerzdienst setzt die browserbasierte Anwendung auf Tablets ein und hat so bei Bedarf stets Zugriff auf verschiedene validierte Fragebögen zur Schmerzerfassung. Zusätzlich sind weitere Fragebögen, zum Beispiel eigens erstellte Patientenumfragen möglich, sodass die Software auch jenseits des Schmerzmanagements Nutzen stiftet. Alle Ergebnisse werden in einer digitalen Akte synchronisiert, die über eine Schnittstelle mit Krankenhausinformationssystemen und anderen Anwendungen verbunden ist.

Im Klinikum Bayreuth werden jährlich etwa 14.000 operative Eingriffe unter Narkose durchgeführt. Entsprechend hoch ist der Bedarf nach einem gut organisierten Schmerzmanagement. Dafür sorgen Prof. Dr. med. Jörg Reutershan und sein Team vom Schmerzdienst des Klinikums Bayreuth mithilfe der smarten Software: „Mit mobiNote haben wir immer handfeste Daten, mit denen wir für jeden einzelnen Patienten das bestmögliche Schmerzmanagement finden. Die neue Qualitätsrichtlinie haben wir damit schon längst umgesetzt.“

20
Juli
2020

Neue App schafft eine verlässliche mobile Dokumentation im Krankenhaus

Die mobile Anwendung mobiNote digitalisiert und erleichtert den Arbeitsalltag von Schmerzdiensten und Physiotherapeuten im Krankenhaus. Dank flexibler Technologie ist die App an unterschiedlichste IT-Infrastrukturen anpassbar.

Mit einer neuen Webanwendung will die Bochumer smart-Q Softwaresysteme GmbH die Schmerzdokumentation in Krankenhäusern näher an die aktuellen Bedürfnisse einer mobilen Dokumentation heranbringen. Die Software mobiNote ersetzt die analoge Dokumentation auf Papierbögen und erlaubt ein gemeinsames Arbeiten auch dann, wenn eine flächendeckende WLAN-Abdeckung fehlt. Die Software ist zunächst für Schmerzdienste konzipiert, später sollen damit allerdings auch Physiotherapeuten und andere Teams besser zusammenarbeiten.

Mit welchem Endgerät die Schmerzdienste ausgestattet sind, ist dabei unerheblich, denn mobiNote funktioniert plattformunabhängig und ist somit auf allen Smartphones, Tablets oder Laptops einsatzbereit. Die Daten werden dabei zunächst auf dem benutzten Endgerät gespeichert. Sobald eine Internetverbindung besteht, beginnt die automatische Synchronisation mit dem Krankenhaus-Server. Dadurch kann die Software auch in Krankenhäusern ohne flächendeckende WLAN-Abdeckung eingesetzt werden.

Trotz der Offlinefähigkeit erhalten alle Teamkollegen zeitnah Zugriff auf die Daten. Welche Informationen die App anzeigt, kann jederzeit eingestellt und an den Bedarf verschiedener Nutzer angepasst werden. Pain Nurses könnten etwa direkt auf Schmerzfragebögen zugreifen, während Stationsärzte in einem Visitenmodul Checklisten für den Besuch am Bett hinterlegen. Damit ist die Software auch ein hilfreiches Tool im Qualitätsmanagement.

„Obwohl die Dokumentation zu den Kernprozessen der Krankenpflege zählt, ist bei der Umsetzung in vielen Krankenhäusern noch Luft nach oben“, erklärt Daniel Zenz, Geschäftsführer der smart-Q Softwaresysteme GmbH. „Wir wollen beweisen, dass eine effiziente digitale Schmerzdokumentation in jedem Krankenhaus möglich ist – weitestgehend unabhängig von der Infrastruktur vor Ort.“

Ein erstes Krankenhaus setzt mobiNote bereits ein. Dabei handelt es sich um einen süddeutschen Maximalversorger. Ein flexibles Lizenzmodell sorgt dafür, dass die Lösung aber auch in kleineren Einrichtungen Anwendung finden kann.

20
April
2020

Umfrage-Software warnt Krankenhäuser und Pflegeheime vor möglichen Covid-19-Fällen in der Belegschaft

Mithilfe der neuen Umfrage-Software teamPolly erhalten Krankenhäuser und Pflegeheime ein Echtzeit-Lagebild über Covid-19-Symptome in der Belegschaft. Die Software steht ab sofort bundesweit für den Einsatz in Kliniken, Pflegeheimen und Unternehmen zur Verfügung.

Zunehmend steigen die Coronavirus-Infektionen unter Ärzten und Pflegekräften. Die größte Gefahr ist eine unerkannte Ausbreitung in kritischen Bereichen. Deshalb hat die Bochumer smart-Q Softwaresysteme GmbH mit teamPolly ein neues Tool entwickelt, das Krankenhäuser und Pflegeheime frühzeitig vor möglichen Infektionen in der Belegschaft warnt. Über Ostern wurde die Software in einem Krankenhaus-Verbund in NRW vorgestellt. Jetzt können Einrichtungen und Unternehmen teamPolly bundesweit einsetzen.

Im Fokus der neuen Software steht die regelmäßige Abfrage von Covid-19-Symptomen in der Belegschaft. Mitarbeiter können die Umfragen jederzeit am Smartphone, Tablet oder PC beantworten. Alle erhobenen Daten werden pseudonymisiert und zur Auswertung in Übersichten zusammengetragen. Dabei kommt der offizielle Algorithmus der Charité zum Einsatz, der das Infektionsrisiko in fünf Risikostufen einteilt. Mögliche Verbreitungswellen des Virus werden so für Betriebsärzte und Personalverantwortliche frühzeitig erkennbar. Gleichzeitig werden Personalengpässe planbar und die Auswirkung von Gegenmaßnahmen messbar. Ein regelmäßiger Umfrage-Turnus sorgt für ein kontinuierliches Echtzeit-Lagebild.

Die Idee für teamPolly entstand Anfang April nachdem mehrere Kliniken den Bedarf an einer Umfrage-Software erkannt und smart-Q mit der Entwicklung beauftragt haben. Von der ersten Anfrage bis zur Fertigstellung von teamPolly vergingen weniger als zwei Wochen, denn das Team von smart-Q entwickelt bereits seit Jahren Umfrage-Tools für Medizin, Forschung und Pflege. Dazu zählt etwa die Software studyPool, die bei klinischen Studien und Patientenbefragungen zum Einsatz kommt.

„Die unerkannte Ausbreitung von Covid-19 stellt ein erhebliches Risiko für die Versorgungs-sicherheit dar“, erklärt Daniel Zenz, Geschäftsführer von smart-Q. „Deshalb gilt es, Warnzeichen frühzeitig und systematisch zu erfassen. Dafür haben wir eine unkomplizierte Lösung auf die Beine gestellt, die wir jetzt in möglichst vielen Einrichtungen ausrollen.“

Weitere digitale Fragebögen, etwa zum Stresslevel der Beschäftigten, machen die Software über die Pandemie hinaus zu einem hilfreichen Werkzeug im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Auch eigene Umfragen sind möglich. Organisationen, die jetzt an teamPolly interessiert sind, können sich an teampolly@smart-q.de wenden.

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03
Februar
2020

Projekt INGE entwickelt digitalen Assistenten für die ambulante Pflegeberatung

Im Januar startete das dreijährige Projekt INGE, das eine bessere sektorübergreifende Versorgung in der häuslichen Pflege ermöglichen soll. In dem Projekt entsteht ein digitaler Assistent für die ambulante Pflegeberatung. INGE wird vom Land Nordrhein-Westfalen mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert.

In der häuslichen Pflege werden Informationen zum Pflegeverlauf oft nur auf Papier festgehalten. Das Weiterleiten der Informationen über einzelne Anbieter und Sektorengrenzen hinweg ist damit fast unmöglich, ebenso wie eine individuelle und proaktive Pflegeplanung. Dieses Problem will ein Konsortium aus fünf Projektpartnern nun mithilfe einer neuen Serviceplattform lösen. Das Projekt „INGE integrate4care – digitale INtegrierte GEsundheits- und Pflegeversorgung mit IT-gestütztem Pflegeberatungsbesuch“, wird mit 1,1 Millionen Euro aus dem Leitmarktwettbewerb Gesundheit.NRW gefördert. Die Förderung wird von der Europäischen Union kofinanziert.

Bis Ende 2022 entsteht in dem Projekt eine neue Plattform für Pflegedienste, deren Kernstück ein digitaler Assistent für die ambulante Pflegeberatung ist. Mit dem Assistenten können Pflegekräfte die Pflegesituation strukturiert erfassen und geeignete Hilfeleistungen ermitteln. Dabei können wissenschaftlich anerkannte Assessments wie das Neue Begutachtungsassessment (NBA) aber auch individuelle Fragebögen zum Einsatz kommen.

Das Ergebnis der Beratung ist eine Pflegeplanung, die in Form eines elektronischen Pflegeberichts anderen Mitversorgenden, etwa Angehörigen oder Hausärzten, zur Verfügung gestellt werden kann. Über eine Schnittstelle kann der elektronische Pflegebericht auch direkt in Krankenhausinformationssysteme (KIS) und Praxisverwaltungssoftware (PVS) übertragen werden. Verantwortlich für die Entwicklung des digitalen Assistenten ist die Bochumer smart-Q Softwaresysteme GmbH, die auf Anwendungen für Pflegedienste spezialisiert ist und Vorkenntnisse aus früheren Modellprojekten einbringen kann.

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) erweitert INGE um ein selbstlernendes Frühwarnsystem. Der Algorithmus erkennt Trends in der Pflegedokumentation und kann darauf aufbauend frühzeitig Präventivmaßnahmen vorschlagen.

Bevor die Arbeit an der Plattform beginnt, sind zunächst mehrere Workshops mit Fokusgruppen vorgesehen. Sie sollen gewährleisten, dass INGE mit einem möglichst hohen praktischen Nutzen konzeptioniert wird. Der erste Workshop findet im März statt.

Über INGE

Das auf drei Jahre angelegte Projekt „INGE integrate4care“ wird mit rund 1,1 Millionen Euro vom Land NRW sowie aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt. Hinter dem Projekt stehen folgende Konsortialpartner: gewi-Institut für Gesundheitswirtschaft e.V.; smart-Q Softwaresysteme GmbH; Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT); Hauspflegeverein Solingen e.V.

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15
Januar
2020

App-gestützte Schmerztherapie APPLAUS gewinnt den Telemedizinpreis 2020

Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin e.V. (DGTelemed) hat das Projekt APPLAUS am Dienstag, 14. Januar 2020, mit dem 1. Platz des Telemedizinpreises 2020 ausgezeichnet. Bei APPLAUS erhalten junge Erwachsene eine App-gestützte Schmerztherapie. Das Kernstück des Projekts ist die Digitale Gesundheitsanwendung (DiGa) paiN-T der smart-Q Softwaresysteme GmbH.

Junge Erwachsene, die unter chronischen Schmerzen leiden, werden wegen ihres Alters in zahlreichen Therapieprogrammen nicht berücksichtigt. Dabei sind chronische Schmerzen, die nicht angemessen therapiert werden, gerade in dieser Lebensphase mit langfristigen Konsequenzen verbunden. Deshalb haben die Projektpartner hinter APPLAUS eine neue App-basierte Schmerztherapie entwickelt, die auf die Bedürfnisse junger Erwachsener im Alter von 18 bis 25 Jahren zugeschnitten ist. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Digitale Gesundheitsanwendung (DiGa) paiN-T, die während der Therapie und in der Nachsorge zum Einsatz kommt. Auch die Evaluation des Projekts erfolgt digital.

Mit diesem Konzept konnte APPLAUS im Rennen um den Telemedizinpreis nun eine Fachjury und die Besucher des 10. Nationalen Fachkongresses Telemedizin überzeugen. Letztere stimmten bei einem Live-Voting über eine Vorauswahl der Jury ab und wählten dabei APPLAUS auf den ersten Platz. Zuvor präsentierten die Bewerber ihre Projekte im Rahmen einer Poster-Ausstellung und eines Science Slams.

Die digitalen Anwendungen in APPLAUS wurden von der smart-Q Softwaresysteme GmbH aus Bochum entwickelt. Das Softwareunternehmen ist auf besondere Einsatzgebiete im Bereich Medizin und Pflege spezialisiert und engagiert sich aktiv in mehreren innovativen Gesundheitsprojekten. Gründer und Geschäftsführer Daniel Zenz nahm den Telemedizinpreis 2020 in Berlin entgegen. Er erklärt: „Im Projekt APPLAUS wollen wir die Schmerztherapie direkt in die Lebenswelt junger Erwachsener einbetten. Die App paiN-T ist deshalb in Form und Funktion genau an die speziellen Bedürfnisse von jungen Schmerzpatienten angepasst. Damit füllen wir eine echte Versorgungslücke. Als Digitale Gesundheitsanwendung ist paiN-T außerdem ein aussichtsreicher Kandidat für die von der Politik angestrebte App auf Rezept.“

Das Projekt APPLAUS erhält im Rahmen des Leitmarktwettbewerbs Gesundheit.NRW finanzielle Unterstützung des Landes NRW sowie der Europäischen Union. Das Deutsche Kinderschmerzzentrum ist Konsortialpartner von APPLAUS.

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